spacer
 
 
 
 
 
 
     
 
maandag, 20. oktober. 2008 18:17 Leeftijd: 10 Jahre

Auswirkungen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes


Als Reaktion auf die Welt-Finanzkrise hat die Bundesregierung in Rekordzeit begleitend zu direkten und indirekten Finanzhilfen für angeschlagene Bankinstitute durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz die Rahmenbedingungen für einen sichereren deutschen Finanzmarkt gesetzt.

 

 

So wurde unter anderem die Legaldefinition der Überschuldung als Insolvenzeröffnungsgrund in § 19 Absatz 2 InsO abgemildert. Um eine Welle an Insolvenzen durch rechnerisch bilanzielle Unterdeckung in Folge der Wert- und Risikoneubewertung innerhalb der Krise bei Unternehmen und Banken zu vermeiden, milderte der Gesetzgeber die Pflicht ab, bei Überschuldung nach § 19 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu beantragen. Ein entsprechender Antrag ist schon dann nicht mehr verpflichtend, wenn und so weit die Fortführung des Unternehmens als überwiegend wahrscheinlich angesehen werden kann. 

 

Dabei ist festzustellen, dass die Basis für eine solche mittelfristige Prognose sehr wenig konkret formuliert ist. Die Rechtsprechung wird bald die Grenzen der Ausgestaltung ausloten müssen.

 

 

Thomas Anton

 


 
 
 
 
 
 
       
 
  © HEITMANN
  Carriere    Contactgegevens    Disclaimer